Leistungsspektrum

Urogynäkologie

Die Urogynäkologie ist die Behandlungsmethode für an Inkontinenenz leidende Frauen jeden Alters. Der Urinverlust ist nicht nur ein Thema für reifere Frauen -  eine Bindegewebsschwäche, Geburten, Übergewicht oder auch das Rauchen können dazu beitragen, dass oft schon junge Frauen betroffen sind.


Bevor wir Sie behandeln, führen wir die nötigen gynäkologischen Untersuchungen durch. Das kann eine vaginale Ultraschalluntersuchung oder eine Blasendruckmessung sein. Erst nach der gesicherten Diagnose besprechen wir mit Ihnen die therapeutischen Möglichkeiten. Ob Beckenbodengymnastik, Medikamente oder Operationen - wir finden genau die richtige Lösung für Ihr Problem. Sprechen Sie uns an!

 

Durch meine Konsiliararzt- Tätigkeit am Krankenhaus in Rüdesheim arbeite ich eng mit einem Spezialisten auf diesem Gebiet zusammen. Dr. med. Fischer ist Herausgeber vieler Lehrbücher und etablierte spezielle Operationstechniken auf dem Gebiet der Behandlung der Harninkontinenz.

 

Eventuell notwendige grössere Operationen mit der Notwendigkeit der Netzeinlage nach Ausschöpfen aller konservativen Massnahmen würden in enger Zusammenarbeit mit Hr. Dr. Fischer im KH Rüdesheim erfolgen.

 

Durch seine langjährige operative Erfahrung gelingen die besten Ergebnisse für die betroffene Patientin.

 

In der Praxis ist neben der Ultraschall-Diagnostik und körperlicher Untersuchung sogar schon eine spezielle Diagnostik mittels Urodynamik möglich.

Diese Untersuchung ist essentiell in der Diagnostik- Kette um die richtige Unterform und die Ursache für Ihre Beschwerden zu ermitteln. Nur dann kann die entsprechende Behandlungsmethode ihre Wirkung zeigen.

 

http://www.inkontinenz-management-rizzo.de

 

Seit 1995 befassen wir uns intensiv mit der Thematik der Inkontinenz. Wir haben ein Konzept entwickelt, Inkontinenten Menschen wieder zur Kontinenz zu verhelfen.- Auf konservative Art und Weise!

 

Unser Konzept umfasst:   

  • Die Aufklärung über die jeweilige Inkontinenz Form

  • Das Coaching und Programm- Management 

  • Die Unterstützung und Motivation

 

Durch diese konzeptionelle Vorgehensweise konnten wir im laufe der Zeit über 1400 Betroffene mit unterschiedlichen Inkontinenzformen erfolgreich wieder zur Kontinenz verhelfen.

Erfahrungsgemäß sind 85% der Inkontinenz und Senkungsbeschwerden auf eine insuffiziente (nicht ausreichende Kraft) Beckenbodenmuskulatur zurück zu führen. Die Beckenbodenmuskulatur ist nicht vergleichbar mit unserer übrigen Skelettmuskulatur, die wir Tag täglich durch Tätigkeiten wie z.B. Treppen steigen, laufen, hinsetzten, heben etc. benutzen und somit gleichzeitig trainieren, sie befindet sich im inneren unseres Beckens und durch ihre besondere Lage ist sie weitest gehend isoliert. Durch diese Isolation ist sie an unseren täglichen Bewegungsabläufen recht unbeteiligt und ist folglich durch ihre Inaktivität der natürlichen Atrophie (Rückbildung) ausgesetzt.

Die Position der Beckenbodenmuskulatur hat speziell im weiblichen Köper im wahrsten sinne des Wortes eine tragende rolle, da sie das Abdomen (Unterbauch) mit dem darin befindlich Organen wie Blase, Uterus, Kolon abschließt und das nach unten offene Becken gleichzeitig verschließt. Trotz ihrer tragenden Funktion ist sie vielschichtig aber dennoch fragil, was ihr komplexer Aufbau mit sich bringt. Durch eine Geburt oder einen operativen Eingriff wird diese komplexe Struktur gestört. Während des Geburtsvorganges entsteht durch die übermäßige Dehnung der Beckenbodenmuskulatur eine so genanntes Beckenbodentrauma, verursacht durch Risse und teilweise, um den Geburtsvorgang zu erleichtern, durch einen Schnitt des Geburtshelfers. Die derart geschädigt Muskulatur wird automatisch in eine schon Haltung versetzt. Durch die schon Haltung ist sie inaktiv und einer drohenden Atrophie ausgesetzt und bedarf eigentlich einem intensiven Wiederaufbau, welcher in der Regel nicht stattfindet.

Durch die besondere Lage der Beckenbodenmuskulatur haben gymnastische Übungen weder Relevanz noch Einfluss auf den Muskelaufbau!   

Im ersten Gespräch stellen wir unseren Kunden unser Konzept vor und weisen sie in die Methodik ein. Darüber hinaus geben wir ihnen ein für jeden individuell zugeschnittenes Programm an die Hand.

Sollten wir ihr Interesse geweckt haben kontaktieren sie uns!   

 

Belastungsinkontinenz

Zunächst müssen wir mit dem gebräuchlichen begriff, der “Blasenschwäche” aufräumen! Die Inkontinenz als solche hat nichts mit einer vermeindlichen Blasenschwäche zu tun.   

Wenn wir stärke auf unsere physische und im speziellen muskuläre stärke beziehen kommen wir zu folgendem Ergebnis: die blase ist nicht einfach nur ein Hautbeutel der sich mit Flüssigkeit füllt sondern ein komplexes so genanntes Holorgan, das mit einem inwändigen Muskel dem sogenannten Detrusor versehen ist. Dieser Muskel sorgt dafür, das die in der  balse befindliche Flüssigkeit durch Kontraktion (Anspannung) raus gepresset wird. Wenn folglich unsere blase eine schwäche in hinsicht auf den inwändigen Muskel aufweisen würde, währe es uns nicht möglich die blase in gänze zu entleeren oder einen Urin strahl zu erzeugen.- Was aber in der Regel inkontinente Menschen können. Angenommen das ein Mensch im laufe des Tages zwischen 4-6 mal die Blase entleert unter Anwendung des oben beschriebenen Vorgangs, so haben wir im Verhältnis zur Beckenbodenmuskulatur einen aktiven, schon fast Trainierten Blasenmuskel.    

Zusammengefasst ist der Begriff Blasenschwäche schlicht und ergreifend falsch.

Zurück zur Thematik…

Bei der Belastungsinkontinenz handelt es sich um eine inkontinenzform bei der die Hauptursache in der geschwächten beckenbodenmuskulatur zu suchen ist. Im Gegensatz zu den männlichen verschlussmechanismen der balse (Urethralsphinkter), bestehen die weiblichen verschlussmechanismen aus einem komplexen gebilde von unterschiedlichen am beckenboden verankerten muskeln. Die durch Atrophie geschwächte Muskulatur ist nicht mehr in der Lage den verschluss der balse zu gewährleisten und kann dem zufolge den spontan auftretenden abdominalen übertruck, der beim  niesen husten oder lachen entsteht nicht mehr standhalten. …

Abdominaler Überdruck

Der Abdominale Überdruck entsteht durch ruckartiges auspressen von Luft, das sich auf das Zwerchfell überträgt, welches wiederum den bereich zwischen schweschfell und beckenboden (und die darin befindlichen Organe) komprimiert.- hierbei auch die volle oder nur zum teil gefüllte blase, wobei durch den umgebenden Druck die Flüssigkeit stoßweise herausgepresst wird. 

Senkung   

Der begriff Senkung beschreibt den Zustand im Abdomen (Unterbauch), der betroffenen Frauen und zwar vorerst durch das gefühlte Absenken der im Abdomen befindlichen Organe wie Blase, Uterus (falls noch vorhanden) und Kolon (Mastdarm).   

Die Ursache ist hierbei in einer geschwächten Beckenbodenmuskulatur zu suchen, diese kann sich schon  z.B. nach mehreren Geburten manifestieren. Dies ist der Beginn eines fortschreitenden  Prozesses. Die Muskulatur beginnt sich zurück zu bilden, diese Rückbildungsphase ist individuell, sie führt aber zwangsläufig dazu, dass das subjektive Absenken der Organe in das Objektive übergeht, das bedeutet: Eines der abdominalen Organe wird zum teil in der Vulva tastbar oder gar sichtbar. Nehmen wir den fall das es die Blase ist die den weg nach außen sucht, dann geschieht folgendes: Die Blase verlagert ihre Position aufgrund der nachlassenden, zum teil fehlenden Unterstützung der Beckenbodenmuskulatur, und bildet eine so genannte Zystozele, eine Aussackung die in den Vaginalkanal drängt, diese Aussackung hat zur Folge, dass sich der Blasenhalswinkel verschiebt. Das wiederum erschwert das Urinieren, denn der Blasenmuskel (Detrusor) ist nicht mehr in der Lage die Blase komplett zu entleeren und in genau dieser Aussackung bildet sich Restharn. Darüber hinaus sind die Blasenrezeptoren massiv gestört.- Die Folge sind Fehlinformationen ans Gehirn verbunden mit dem Drang schnell auf die Toilette gehen zu müssen um dann fest zu stellen, dass es nicht der Rede wert gewesen ist, aber auf Grund des Restharns das Gefühl zurückbleibt sich nicht vollständig entleert zu haben.   

Die soeben beschriebenen Vorgänge können die betroffene Person derart beeinträchtigen und beeinflussen, dass sie ihr Verhalten und sogar ihr Leben danach ausrichtet. Das wiederum führt zu einer Verhaltensstörung und erfahrungsgemäß zur sozialen Abschottung. Dieser bis hier beschriebene Prozess ist, wenn man ihn nicht stoppt, noch nicht zu Ende! Es steigert sich bis zum so genannten Blasenprolaps. Dabei entwickelt sich aus der anfänglichen Wölbung In der Vulva ein Zustand, bei dem sich die Blase im laufe der Zeit immer weiter heraus drängt bis sie schließlich den Körper verlassen hat. Dies ist für die Betroffenen ein unhaltbarer Zustand, dem wir sowohl vorbeugen als auch umkehren können.

Sexualität

Beim durchlaufen unseres Programms erfahren unsere Patienten einen besonderen Nebeneffekt den wir Ihnen nicht vorenthalten möchten.

Für uns erklärt sich dieser Effekt von selbst, wir wollen Ihnen eine andere Sichtweise der dinge eröffnen - unsere Sichtweise.

Es gibt  viele Bezeichnungen für z.B. Sexuelle Unlust, Frigidität, Libido Verlust  oder Gefühlskälte, wenn die Betroffenen ,in der Regel Frauen um Rat suchen weil sie selbst für diesen Empfindungsverlust keine Erklärung haben, werden oftmals Psychologische Hintergründe, Traumata oder Kindheitserfahrungen herangezogen, jedoch ohne nennenswerte Erkenntnisse zu erzielen. An solchen Entwicklungen zerbrechen Langjährige Beziehungen. Am Anfang einer Beziehung als die Partner noch Jung waren, hat die Partnerin beim Geschlechtsakt die Penetration als solche noch empfunden und dem Gefühl entsprechend reagiert, das hat der Partner registriert das aufgrund seiner Aktion diese Reaktion geschieht, das hat er wiederholt so entstand eine Interaktion ,sprich der Geschlechtsakt. Jahre sind vergangen die Partnerin dieser Beziehung hat Kinder bekommen, durch die Geburten hat Ihre Beckenbodenmuskulatur massiven schaden erlitten, aufgrund dieser Schädigung und in folge der Inaktivität hat die Muskulatur begonnen zu Atrophieren ( sich zurück zu bilden ) wenn sich Muskelzellen zurück bilden dann bilden sich gleichzeitig auch Nervenzellen zurück das bedeutet die Empfindungsfähigkeit geht verloren. Wenn die Partnerin die Penetration nicht mehr als solche war nimmt und somit auch nicht entsprechend reagiert, könnte das der Partner als Desinteresse oder Lustlosigkeit Deklarieren und seine Aktivitäten womöglich einstellen. Je häufiger das geschieht desto weiter entfernen sie sich von einander.

Zusammenfassend können wir sagen die betroffene Frau kann nichts dafür.

Auf jeden fall ist das unserer Meinung nach ein Aspekt den man auch in Betracht ziehen muss.

Wir sind für Sie da!

Frauenarztpraxis                   Dr. med. Dominik Wagner

Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

Oberarzt Asklepios Paulinenklinik Wiesbaden

Konsiliararzt St. Josefs - Hospital und Asklepios Paulinenklinik Wiesbaden

Stationäre und ambulante OP

Burgstrasse 6-8 
65183 Wiesbaden

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